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Wissenswertes über Aronia - ein Service von www.arionagold.de Aronia Die Aronia, die aus dem östlichen Nordamerika stammt, ist bei uns relativ unbekannt. Es ist ein Strauch, der wegen seiner Blüte und Früchte als Zierstrauch genutzt werden kann. Der jedoch in den letzten Jahren vorrangig wegen seiner Krebsprophylaxe von sich reden machte. Er ist fast ein Wunderstrauch, sehr vitaminreich, besitzt vor allem sehr viel Folsäure und Mineralstoffe wie Eisen und Jod. Die Aronia blüht im Mai etwa zehn Tage lang. Es ist ein Rosengewächs und die Blüten erinnern an kleine Apfel-, Birnen und Kirschblüten. Sie sind eng verwandt mit der Eberesche und riechen für den Menschen ein wenig streng. Bienen fühlen sich jedoch vom Duft der Aronia angezogen. Das Gehölz zählt auch zu den Bienenweidepflanzen. In Schirgiswalde bei Bautzen liegt das einzige Aroniaanbaugebiet Deutschlands. Die Ernte erfolgt noch aufwendig per Hand. Die Fruchtreife der Aronia beginnt Mitte August und reicht, je nach Sorte und Herkunft bis in den September hinein. Aufgrund der Ähnlichkeit der Früchte mit großen Heidelbeeren, werden die der Aronia auf Bauernmärkten zum Teil auch als große Baumheidelbeeren verkauft. Wer dann in eine solche frische Frucht hinein beißt, der wird ein wenig enttäuscht sein. Die Früchte, wie auch der Saft der Aronia schmecken herb und sorgen für ein Zusammenziehen der Mundwinkel. Ein Geschmack, der den meisten Nutzern gar nicht mundet. Sie sind jedoch auf jeden Fall noch gesünder als Heidelbeeren. Schon beim Aufschneiden der Apfelfrüchte ist der hohe Farbstoffgehalt zu erkennen, der auch zu einem Lebensmittelfarbstoff verarbeitet wird. Dieser Farbstoff (Anthocyan) wird als Lebensmittelfarbstoff genutzt, welcher keinerlei allergieauslösende Potentiale besitzt. Er wird bereits bei vielen Säften und Nahrungsmitteln eingesetzt und ist für deren intensive Färbung verantwortlich. Wuchsform & Kultivierung Die Normalform Aronia melanocarpa wird in der Regel eine Wuchshöhe von zwei bis drei Metern, maximal vier Meter erreichen. Von der Aronia gibt es mehrere Sorten, die sowohl in Russland, den USA, in Skandinavien oder auch in Deutschland angebaut werden. Je nach Sorte werden davon auch stammbildende Exemplare gezogen. Zu den zu Hochstämmchen veredelten Sorten gehören "Aron", "Nero" und "Viking". Die Ausbeute der Früchte ist dementsprechend höher. Gute Sorten können bis zu 17 Kilo Früchte pro Exemplar liefern. Auch als Hecke lässt sich die Aronia kultivieren. Sie sollten die Aronia im Herbst pflanzen. Wollen Sie diese als Hecke, sollte der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen höchsten anderthalb Meter betragen. Produkte Ebenso wie Holunder können Sie die Früchte der Aronia ernten und weiterverarbeiten. Sie können Saft herstellen, Gelee und Marmelade. Fertige Produkte werden in Deutschland bisher selten angeboten. Bei dem Genuss der Aronia sollten Sie jedoch nicht mehrere Gläser hintereinander trinken, da dies auch durch aus zu Magenproblemen führen kann. Verdünnen Sie immer einen kleinen Schluck Direktsaft mit Wasser. Ein Glas pro Tag dürfte ausreichend sein. Die Aronia wirkt vor allem prophylaktisch bei Krebs, vor allem bei Dickdarmkrebs. Aus der russischen Volksmedizin ist die Aronia als Mittel gegen Bluthochdruck bekannt, gegen Hauterkrankungen, sogar bei psychischen Erkrankungen wird die Aronia eingesetzt. Sie ist eine wahre Wunderpflanze. weiter >>>>
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